KULTOURFREUDE Stadtansichten

 


 


 

 

 

Hafensilhouette vom Hansahöft aus © Peter Scherk

 

 

  

 

::: STADTANSICHTEN & AUSSTELLUNGSBESUCHE :::

 

Neben exklusiven Führungen zu zahlreichen aktuellen Ausstellungen und Atelierbesuchen bei vielseitigen Künstlern bietet KULTOURFREUDE Touren zur Architektur- und Zeitgeschichte sowie zur Kunst im öffentlichen Raum an. Gerne konzipieren wir auch historische Rallyes für kleinere Gruppen. Die Führungen werden ganzjährig bei Wind und Wetter angeboten.


 

 

::: HAMBURG :::

 


 

::: AKTUELL :::

 

Stadtansichten sind in den Wintermonaten übrigens auch am späten Nachmittag sehr zu empfehlen. Interessante Bau- und Kunstwerke sind illuminiert und sehr sehenswert . Fragen Sie einfach nach individuellen Tourvarianten!

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Hamburg und seine Gänge: Auf in die Neustadt!“ 

 

Gängeviertel, morsche Fachwerkbauten und Häuserzeilen, dicht an dicht mit kleinen Höfen, engen Twieten und schlauchartigen Gängen: Bei diesem Rundgang kommt man nicht nur an historischen Ecken und Kanten vorbei, sondern entdeckt auch, was daraus geworden ist und wie sich die Neustadt zum modernen Viertel entwickelt hat. Wo sind die jüdischen Synagogen geblieben, wo hat Arthur Schopenhauer gewohnt und was hat die KPD in den Kohlhöfen gemacht?

Man sieht nach oben und unten, ortet Fabelwesen und interessante Medaillons, die man im Vorbeigehen locker übersieht. Die neuen Läden von kreativen Köpfen gilt es ebenso zu entdecken wie die Currywurst auf dem Großneumarkt.

 

 

 

 

Der "Michel" - hier im Abendlicht - ist eines der Hamburger Wahrzeichen.

 

 

 

 


 

 

 
Blick zurück in die Zukunft: Wohnen - Leben - Arbeiten in HafenCity und Speicherstadt“

 

Hier wird der Innenstadtbereich um 40 Prozent erweitert: in der HafenCity. Schaulustige, Architekten, Neu-Zugezogene, Büroleute staunen gleichermaßen über dieses international beobachtete Bauprojekt. Erstmals seit 120 Jahren wird an dieser Stelle wieder Wohnraum erschlossen. Wohnen, Leben, Arbeiten ist nun direkt an der Elbe wieder möglich und verschiedene Quartiere sollen vielseitigen Ansprüchen gerecht werden. Es war ein ehemals lärmender Hafen, in den Achtzigern quasi noch Tabuzone, doch jetzt - angereichert mit kulturellen Veranstaltungen, exklusiven Geschäften, speziellen 'Leuchtturmprojekten' und internationaler Architektur - ist es spannend geworden, das Wohnen am Wasser - nicht nur in Hamburg. Ein Thema, das polarisiert! Demgegenüber steht die 'Schatzkästchenarchitektur' mit neuesten technischen Errungenschaften - zumindest fürs 19. Jahrhundert. Entdecken Sie bei diesem Rundgang neue architektonische Wahrzeichen und historische Begebenheiten.

 


 

 

 

Schatzkästchenarchitektur in der Speicherstadt   HafenCity - Sicht von den Marco-Polo-Terrassen aus   Brückendetail an der Kannengießerortbrücke (Speicherstadt)

 

 

 

 

 

 


  

„Schanzenviertel – Schlachthof und Spaßmeile. Ausblick aufs Karoviertel“

  

Hier findet man ehemalige Festungsanlagen und alte Schlachthöfen neben kleinen Boutiquen und ,Latte-Macchiato-Meile'. Entdecken Sie Sternschanze und Schulterblatt, Heiligengeistfeld und Bunker und erfahren, was es mit der "Torschlusspanik" auf sich hat. Wir zeigen Ihnen, warum die kleine Gnadenkirche stehenblieb in der "Freien und Abrißstadt Hamburg" (Zitat Alfred Lichtwark, erster Kunsthallendirektor) und was die Franzosen für eine "Demolirung" angerichtet haben. Mit seinen Hinterhöfen und Industrieanlagen galt das Schanzenviertel bis vor wenigen Jahren noch als typischer Arbeiterstadtteil. Heute bestimmen Einwanderer, die Alternativszene, umgenutzte Fabriken, schicke Restaurants und viele Neubauten die Szenerie um das Schulterblatt. Die Galerie der „Schlumper“, die sich auf dem Gelände der alten Rinderschlachthalle befindet, kann man sich beispielsweise am Freitag oder Sonnabend ansehen. Das Karoviertel mit der mittlerweile bekannten Marktstraße bietet Kauffreudigen unkonventionelle Designertrends.

 


 

„Ottensen – Industriecharme mit Patina“

  

Einstmals hämmernde Industrie mit bedeutendem Fischkonservenumsatz mit interessantem Flair: Kreativagenturen, Kunstgalerien, Loftwohnungen sind hier eingezogen. Alle Altersklassen sind hier vertreten und wohnen in einem quirligen Viertel. Doch mancher Alteingesessene überlegt durchaus, an den Stadtrand oder aufs Land zu ziehen. Warum? Und was bedeutet ,Gentrifizierung' heute? Die Zeisehallen schauen wir uns ebenso an wie den Borselhof, die Ottenser Hauptstraße und auch den Spritzenplatz. Und was steht als mahnendes Denkmal vor der ,Fabrik'? Wo liegt der ,Kemal-Altun-Platz'? Die ,Mottenburger' hatten eine geringere Lebenserwartung - woran hat das gelegen? 

 


 

„Elbidylle im kleinen Stil – Häuser zwischen Strand und schmalen Vorgärten“
 

Neumühlen, Övelgönne und der Museumshafen – beliebtes Ausflugsziel für einen Sonntagsspaziergang entlang der Elbmündung, auf dem Weg nach Blankenese. Der Ausblick vom Altonaer Balkon zeigt: Die „Perlenkette“ wird hier weitergeführt, ein historischer Kontrastpunkt zur HafenCity. An dieser historischen Häuserzeile kann man gedanklich in vergangenen Zeiten schwelgen. Die nicht allzu großen Gebäude lehnen idyllisch am Elbhang. Das Restaurant „Elbwarte“ im 13. Stock preist der STERN als „Deutschlands schönsten Speisesaal“. Eine Attraktion ist der seit 1976 existierende Museumshafen.

 


 

       
       

 

 

 

Rathaus auf Eichenpfählen   Medaillons am Sprinkenhof   Blick zurück in die Zukunft: Speicherstadtspiegelungen


 


 


 


   

„Historische Wohnkultour – Wohnviertel im Gründerzeit- und Jugendstil“

Das „Generalsviertel“ im Bezirk Eimsbüttel ist das Wohngebiet, deren Straßen mit ihrem Namen an preußische Generäle erinnern. Die Straßen des Viertels sind nach preußischen Generälen benannt (Bismarckstraße, Gneisenaustraße, Kottwitzstraße, Wrangelstraße, Roonstraße, um nur einige zu nennen). Es zeichnet sich im Wesentlichen durch eine einheitliche Baustil-Struktur des Historismus und des Jugendstils aus. Auch die zwölf Grindelhochhäuser am Grindelberg gehören unbedingt zur Architekturgeschichte, waren sie doch die ersten Hochhausbauten über 15 Stockwerke nach 1945 in Deutschland überhaupt. Grindel bedeutet übrigens Wald, und das ursprünglich dort angesiedelte Kloster Harvestehude benannte einen zugehörigen Hof danach.

 


  

„Stolz der Stadt: Pfeffersäcke und ihre Kontore“


Ein kurzer Einblick in die noch heute aktuelle Bedeutung des Hansebundes verdeutlicht Hamburgs Stellung. Das Rathaus sowie etwa die Börse und auch die Patriotische Gesellschaft haben nicht nur markante architektonische Bedeutung. Die ursprünglich mittelalterlich geprägte Altstadt war dicht bis Ende des 19. Jahrhunderts noch dicht bewohnt: Wo um die Jahrhundertwende noch Hafenarbeiter in Hafennähe gewohnt haben, ist ein ausgeprägtes Geschäftsquartier entstanden, die bis zur Elbe vorrückt und die Entwicklung von der Kaufmannsstadt mit den mächtigen Reedereien zur Dienstleistungsmetropole vor Augen führt. Gängeviertel wurden abgerissen, Rathaus, Hauptbahnhof und Mönckebergstraße neu gebaut. Der "Große Brand" etwa spielte bei der Neugestaltung eine entscheidende Rolle. Auf dem Areal zwischen Steinstraße und Meßberg rund um den Burchardplatz wurde verstärkt eine sogenannte Citybildung vorangetrieben. Dichte Geschäftsbebauung in dunkelrotem Backstein prägt das Bild.


 

Weitere Hamburg-Themen für Architekturinteressierte:

 

  • Museumsarchitektur innen & außen auf dem Prüfstand: Sammlungen und ihre Präsentation 
  • Hier haben auch Bürgermeister gewohnt: Wo liegt eigentlich das Münzviertel?  
  • Der Lord von Barmbek - was ist hier mit wem passiert?  
  • Der Baukörper zwischen Alltag und Ideal - was sollte gebaut werden und was ist aus den ehrgeizigen Architekturplänen enstanden?
  • ...und viele weitere, individuell zusammengestellte Themen

 

 Dauer der Führungen: 2 bis 2,5 Stunden

Teilnehmer: 1 bis maximal 15 Personen

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Der "Michel" spiegelt sich in einer Glasfassade   Fleet am Kesselhaus   Hamburg - St. Nicolai


 


 


 

 


 

::: RALLYES HAMBURG :::

 

A| Speicherstadt und HafenCity: „Was macht der Perser auf dem Boden und wie riecht Kardamom? Und warum schaut Störtebeker so sehnsüchtig zwischen der ‚Klötzchenarchitektur’ aufs Wasser?“

 

B| Ottensen: „Was steckte einst in den Fabrikhöfen und hinter den Fassaden? Was haben eigentlich die ‚Piependreher’ gemacht?“

 

C| Sternschanze: „Woher hat das Schanzenviertel seinen Namen? Warum tummeln sich hier Schlachter und was bedeutet ,Schulterblatt’?“

 

D| Innenstadt: „Ab in Hamburgs Zentrum! Wo befindet sich eigentlich Hamburgs Ursprungshafen und was macht der Pudel auf dem Dach?“

 

 

Dauer der Rallyes: 2,5 bis zu 4 Stunden

Teilnehmer: 5 bis maximal 40 Personen

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 ::: LÜBECK :::

 

KULTOURFREUDE bietet Touren durch die Lübecker Altstadt an und zeigt geschichtliche Zusammenhänge: Entdecken Sie die Höfe und Gassen und ihre Anekdoten.  

  • Lübecks Architekturen nebeneinander im Spiegel der Epochen
  • Holstentor und hanseatische Hintergründe auf der Altstadtinsel
  • Den Lübecker Schriftstellern auf den Fersen 
  • Straßen & Namen auf der Spur: Was bedeuten denn "Koberg" oder "Schrangen"? Und wo liegt eigentlich die "Pägonnienstraße"?
  • Die "schöne Tochter": Blütezeiten Travemündes

 
 
Dauer der Führungen: 2 bis 2,5 Stunden

Teilnehmer: 1 bis maximal 15 Personen

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   Dom zu Lübeck © Peter Scherk   Imposante Türme der Marienkirche


 


 


 




 

::: LÜNEBURG :::

 

Wir zeigen Ihnen die Stadt des „weißen Goldes“. Als Produktionsstätte des raren Gutes Salz erhält Lüneburg Gewicht in der Hanse, besonders in der Beziehung zum Hafen des „Hauptes der Hanse“ Lübeck und als Mittlerin zwischen sächsischem und wendischem Quartier der Hanse.

  • Das weiße Gold und die Hanse - die Geschichte der Stecknitzfahrer
  • Gängeviertel und schiefe Gassen
  • Altstadtarchitektur mit Rathaus, imposanten Türmen und internationalen Einflüssen       

 

Dauer der Führungen: 2 bis 2,5 Stunden

Teilnehmer: 1 bis maximal 15 Personen

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Lüneburger Kaufmannshäuser   Am Sande schweben die Stinte aus Pappmaché   

Ein Blick nach oben offenbart eine Meerjungfrau auf einem Treppengiebel